Quelle: bandcamp.com |
Musikalisch gesehen ist Köln seltsamerweise nicht der Inbegriff von kreativem Schaffen, trotz dass dort so viele Menschen hausen. Achja, die ganzen Karnevalisten und BAP herrschen dort ja.
Doch jetzt ist eine junge Band dabei ohne großes Tamtam, sondern die mit reinem Können und unfassbarer Qualität auf sich aufmerksam machen und der Stadt ein neues musikalisches Gesicht geben.
Die Rede ist von: Xul Zolar.
Der Name stammt von einem portugiesischen Literaten und bedeutet ganz viel Licht. Oder zumindest abwechselnd. Auf jeden Fall intensiv. Stobo. Genauso wie die elektronisch-sphärische Popmusik, die Roland Röttel, Martin Geier und Dennis Hofmann zusammen machen. Sie erzeugen zu dritt mit klassischer Bandbesetzung plus allerhand Synthie-Spielzeug einen Klang, den es aus diesen Landen in letzter Zeit kaum zu hören gab.
Quelle: bandcamp.com |
Pardon: Wollen die uns auf den Arm nehmen?!
Das ist nicht gut, das ist herausragend.
Ein dichter, fast nebeliger Sound, der sich langsam aufbaut, konkret wird und dann plötzlich ganz groß vor dem Hörer steht. Und jeder Song steht für sich. Doch der tanzbare und herausstechende Höhepunkt ist "Hex". Wie aus leisem Gesang so eine große Nummer wird, das haben die drei Herren gut hinbekommen. Liveerfahrungen bestätigen, dass dabei kein Bein still stehen kann. Tanzbar, ausgeklügelte Popmusik, die mehr als das ist.
Seit Jahren sind sie immer wieder auf den Bühnen des Landes aufgetreten.
Ihnen steht wirklich Erfolg zu. Hört es euch an und ihr wisst, warum!
Die nächsten beiden Auftritte:
14.11. - Köln - Museum
01.01. - München - Muffatwerk
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