(lp) Es muss wohl vor etwa 5-6 Jahren gewesen sein. Eine schier endlos erscheinende Schar von Bands schwappte von den Britischen Inseln auf das Europäische Festland. Milburn, Kaiser Chiefs, The Rifles und natürlich die Subways und die Arctic Monkeys, um an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl von diesem invasionsähnlichen Zustand zu geben. Neben den alten Heroen wie Blur und Oasis füllten sie täglich die Playlist meines MP3-Players mit neuen Lieblingsmelodien. Immer und immer wieder, jeden Tag aufs Neue.Dienstag, 4. Oktober 2011
The Subways! Und mal wieder kein Innovationspreis für die Anti-Arctic Monkeys.
(lp) Es muss wohl vor etwa 5-6 Jahren gewesen sein. Eine schier endlos erscheinende Schar von Bands schwappte von den Britischen Inseln auf das Europäische Festland. Milburn, Kaiser Chiefs, The Rifles und natürlich die Subways und die Arctic Monkeys, um an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl von diesem invasionsähnlichen Zustand zu geben. Neben den alten Heroen wie Blur und Oasis füllten sie täglich die Playlist meines MP3-Players mit neuen Lieblingsmelodien. Immer und immer wieder, jeden Tag aufs Neue.Freitag, 23. September 2011
The Kooks. Knastbrüder. Einmal bücken, bitte!
(mb) Kürzlich ist das dritte Studioalbum "Junk of the Heart" von The Kooks erschienen. Nachdem das Zweitwerk "Konk" allenfalls mit der etwas verspulten B-Seite überzeugen konnte, setzt das neue Album der vier Briten neue Maßstäbe in Sachen Einfallsarmut, Langeweile und Sell - Out.
Die gleichnamige Vorabsingle "Junk of the Heart ( Happy )" ließ schon dudligen Radiopop vermuten, es sollte sich auf das gesamte Album ausdehnen. Die Lyrics sind so grauenvoll kindlich, so folkloristisch - kitschig angehaucht, dass man Luke Pritchard als den nächste Schlagerbarden deklarieren könnte. Im besten Falle als missratenen, minder - intelektuellen kleinen Bruder eines Alex Turner, der es mit seiner Band Arctic Monkeys Album für Album versteht, nicht nur musikalisch, sondern auch textlich zu überzeugen.
Donnerstag, 8. September 2011
Von Tagträumen, genmutierten Spinnen und dem Weltretten. Hello Gravity haben ein Wunderkind geboren.
(mb) Das Superheldentum. Wie oft verliere ich mich darin. Ich tagträume mehr Spinnereien als Spiderman Wolkenkratzer mit seinen wabernden Fäden einschnürt. Aus großer Kraft folgt große Verantwortung. Allzu gerne würde ich pathetische Phrasen an meine normalen Mitbürger verteilen. Auf laute Musik folgt eine laute Autohupe. Ich schrecke zurück. Tagträume Adieu, nassherbstliche Realität Ahoi! Nun stehe ich mit hängenden Schultern blass wie ein weißer Zebrastreifenstrich vor dem Straßenübergang.
Sonntag, 4. September 2011
Morgenstund hat Gold im Mund. Ach was. Abrechnung eines Morgenmuffels.
| Anna-Sofie http://www.watchunity.de/ |
Nun, ein wenig haben wir gemeinsam. Ich bin wie du manchmal - ich brauch Zeit zum auftauen.
Entschuldige, aber ich bin Eule. Nachtaktiv. Wenn alle anderen schlafen kommt mein Organismus in die Gänge. Mit dir bin ich Fahranfänger. Mit dir kriege ich weniger gebacken als eine Dorfbäckerei. Mit dir bleibt die Zeit stehen. Du bist nicht dass was ich will. Ich hass´ deinen Stil, deinen Sexappeal - okay ich relax mit dir. Kommst da träumend feuerrot über den Horizont und bringst mir feinherben Kaffeeduft und süßlich duftende Milchcrossaints. Deine sanfte diplomatische Demütigung umarmt mich jeden Tag. Nur bist du wie Verliebtsein - oft zur falschen Zeit.
Ich weiß, du hast viele Freunde. Du bist beliebt. Ich finde dich unausstehlich. Wir sind kein gutes Team. Die Freunde, die dich mögen, sagen du wärest aufgeweckt. Sie sagen nicht, dass wir unausstehlich sind. Nur, dass ich es bin.
Dienstag, 30. August 2011
Von Jägern und Gammlern. Barbarische Eleganz rund um Hoodie Allen und Stereotypisierungen.
(mb) Br - Br - Br, bar bar bar. So oder so wurde die Spezies homo sapiens im antiken Griechenland wahrgenommen, die sich schlecht oder gar nur in einer anderen Sprache artikulieren konnten. Die Art und Weise wie sie sprachen klang sehr hart, bar bar bar eben. Herzlich Willkommen, liebe Barbaren. Auch heute gebähren sich viele männliche Wesen nicht sehr viel eloquenter, Brunftschrei nicht ausgeschlossen. Hauptsache zwischensexuelle Betörung. Das lässt mir keine andere Wahl, als einen innergeschlechtlichen Klassenkampf zu kategorisieren. Natürlich verfalle ich hierbei in keinster Weise in Stereotypisierungen.
Mittwoch, 10. August 2011
Beirut, Milhouse van Houten und die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.
(mb)Jeder bekommt mal den Blues. Es soll Personen geben, die behaupten, stets glücklich und gut gelaunt zu sein. Letzteres mag augenscheinlich zutreffen. Wie sieht es aber in Momenten totaler Privatsphäre aus, wenn niemand anderes außer der eigene Verstand anwesend ist? Nachdenklich? Einsam? Gar melancholisch? Innenperspektive vs. Vogelperspektive, stark sein vs. stark fühlen, Individuum vs. Gesellschaft.
Sonntag, 7. August 2011
Ein Professor der Spaß macht? Professor Grabowski!
Zum Leidwesen des Autors fehlte jedoch bisher das Quentchen Glück oder die völlige Hingabe, dass die Kollegen auch außerhalb der Heimatregion größere Bühnen bespielen dürfen. Kollegen. Gutes Stichwort! Waren es doch egal ob in der Schule, im Beruf oder im Studium jene Kollegen und nicht die wenig geschätzten Obrigkeiten. Doch in diesem speziellen Fall ist alles anders. Darf ich vorstellen: Professor Grabowski!
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