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| Quelle: flaticon.com / Shuvo.Das |
Cava
(Ms) Herrlich, wenn die Gitarren direkt ab dem ersten Takt scheppern, oder?! Schwere Riffs leicht gespielt, einige Effekte drüber, krachendes Schlagzeug dazu und schon hat man den Sound von Cava. Das Berliner Duo macht seit einiger Zeit auf sich aufmerksam und am 27. November erscheint ihr neues Album Good Luck. Heute erscheint - um die Spannung schön hoch zu halten - ihre neue Single Every Life, die mit viel Tempo und Druck nach vorn überzeugt. Das, was Amyl & The Sniffers im ganz großen Stil sehr erfolgreich aufziehen, machen diese beiden Damen mindestens genauso gut! Und es macht sehr viel Spaß. Im allerbesten Sinne unkomplizierte Musik, die sehr viel Spaß macht und nur eine Richtung kennt: voran, voran!
Takeshi‘s Cashew
(Ms) Ach, ich bin auch einfach ein leichtes Opfer. Zeig mir eine Band mit einem originellen Namen und ich bin dabei. Klar, die Musik muss auch stimmen, aber ein pfiffiger Name macht schon was her. Und Takeshi‘s Cashew ist leider genial! Zum Glück macht diese Band wirklich geile Tracks und letzte Woche erschien ihr neues Album Planet Odyssey 64 und es macht ja so, so viel Spaß! Darin ist ein wenig Weltraum, ein wenig Ufo, ein bisschen mäandernder Rausch, wilde Synthie-Tänze und ungehörig viel Freude am guten Rhythmus. Ja, das ist das bestechende Element. Wer Bock hat Oum Shatt in etwas leichtfüßigerer, verspielterer Art zu hören, ist hier genau richtig!
Please Madame
(Ms) In letzter Zeit beschleicht mich der Gedanke, dass es vielleicht am schwersten ist, leicht klingende Musik zu machen. Leicht im Sinne von: hier wippt auf einmal ganz unbemerkt der Kopf mit. Leicht im Sinne von: das ist beruhigend und hat doch einen guten Groove. Leicht im Sinne von: Ach, einmal durchatmen. Please Madame aus Salzburg bringen heute den passenden Track dazu heraus. Your Taste heißt er. Nicht nur, dass es einfach klassisch-guter Indiepop ist, man darf im Video der Band auch teils beim Essen zuschauen. Genial. Auch im Bewegtbild passiert so herrlich wenig. Und doch so viel. Das ist doch ganz verrückt. Genauso wie der Song: es geht dazu, sich einfach mal vom eigenen Geschmack leiten zu lassen. Mehr Bauchgefühl. Weniger Kopf. Na, wenn das nicht ideal in unsere Zeit passt. Eben. Ab dafür:
Eilis Frawley
(Ms) Ich wünsche mir, dass ich tausende Jahre alt werde. Und sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, dann doch so lang wie möglich. Aus einem simplen Grund: Es gibt so viel gute Musik zu hören, dafür reicht ein Leben doch gar nicht aus, oder? Es gibt so viele unfassbar kreative MusikerInnen da draußen - ich muss das doch alles hören und darüber schreiben. Ein Glück, dass es Eilis Frawley gibt. Die Drummerin hat gar keine Furcht, sich nicht an irgendwelche Genregrenzen zu halten. Sie ist ein absoluter Freigeist. Genial und hochgradig beeindruckend! Heute veröffentlicht sie ihr neues Album Twist My Words und es ist ein phantastischer Hörgenuss. Ihre Stimme nutzt sie für Spoken Word-Texte. Doch am interessantesten sind all die tollen Arrangements und Rhythmen. All die Soundschnipsel, die durch ihre Lieder strömen. All den Drive, den diese Musik aufnimmt. Hier verschieben sich auch oft mal die Takte, dann setzen wieder Streicher ein, dann dominiert ein Bass. Das ist ganz, ganz großartig gemacht. Hört euch bitte, bitte dieses Album an:






