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| Quelle: flaticon.com / Alfredo Creates |
Some Sprouts
(Ms) Was tun, wenn zu viele Gedanken durch das Nervensystem ballern? Was tun, wenn ein dezentes Gefühl der Überforderung überhand nimmt? Was tun, wenn es langsam anfängt zu zittern? Was tun, wenn der Körper zu schwer wird für die einfachen Dinge?! Klar, Pause. Aber wie gestaltet man sie? Sich dem Schwermut hingeben? Oder ein wenig auflockern? Ein wenig Sonnenschein einziehen lassen? Mit dem neuen Track von Some Sprouts warten die auflockernden Sonnenstrahlen nicht lang. Ihre neue Singe On The Line beschwingt nach allen Regeln der Kunst. Ja, man könnte auch sagen, dass ein wenig dahin plätschert. Aber ist das nicht manchmal auch so richtig schön? Ich finde es nämlich auch beeindruckend, wie Bands es immer wieder schaffen, so eine Lässigkeit in ihren Klang zu bringen. Da gingen sicher zig Sitzungen im Proberaum bei drauf: Welche Harmonie? Wann knallt das Becken? Wann darf sich die E-Gitarre ausleben?! Das Ergebnis ist herrlich erfrischend und kann bald hier live gehört werden:
18.10.26 Berlin, Frannz (mit Telquist)
19.10.26 Dortmund, FZW (mit Low Life Rich Kids)
20.10.26 Köln, Art Theater (mit Low Life Rich Kids)
22.10.26 Wien, Flucc (mit Humming People)
23.10.26 München, Strom (mit Kids don't Smoke)
24.10.26 Frankfurt, Zoom (mit Clear Coast)
25.10.26 Hamburg, Hebebühne (mit Marlin Beach)
Die Anstalt
(Ms) So krass klangen die 80er nicht mal in den 80ern. Das Berliner Trio Die Anstalt trifft 2026 den Sound dieses musikalischen großartigen Jahrzehnts bis ins Mark. Ja, die Gitarren sind noch ein wenig prägnanter, aber der Beat, die Art zu singen, die Programmatik in den Texten, di Nutzung von Synthies. Genial, absolut genial! Die Band veröffentlich heute ihr selnstbetiteltes Debutalbum in einem neuen Gewand und der damals schon erschienene Track Isolation in einer überarbeiteten Version. In Großbritannien sollen sie als Support von A Place To Bury Strangets ordentlich begeistert haben. Es steht nichts im Wege, dass sie hier einen ähnlich triumphalen Siegeszug bestreiten!
17.10. Hamburg, Hamburg, M.S. Stubnitz
23.10. Nürnberg, Bunker Rituals Festival IV
19.11. Berlin, SO36
Austin TV
(Ms) Es ist gut, dass es stabile Größen in der Musikwelt gibt. Besonders hervorzuheben dabei ist KEXP. Der Radiosender aus Seattle, Washington, war schon oft Anlaufstelle für großartige Liveaufnahmen und tolle Interviews, die ich mir angeschaut habe. Die Menschen, die dort arbeiten, haben wirklich einen großartigen Geschmack und eine irre Leidenschaft. Dieser Tage flirrte mit Austin TV bei denen über den Bildschirm. Direkt angefixt! Die mehrköpfige Band aus Mexiko spielt maskiert und wunderschön! Also vor allem klanglich. Es ist Post-Rock gepaart mit frickeligen Math Rock Elementen. Wenn man es möglichst krass ausdrücken will also irgendwo zwischen Sigur Rós und Angine De Poitrine. Vor wenigen Wochen erst veröffentlichen sie ihr aktuelles Album MA und es ist leicht, sich in den tollen Sog dieser Musik reißen zu lassen. Nur zu:

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