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| Quelle: flaticon.com / Magnific |
Tristan Brusch & Fatoni
(Ms) Sagt man noch Bromance?! Egal. Wir können es auch einfach Freundschaft nennen. Denn wie schön ist es denn bitte, jemanden seinen Freund oder seine Freundin zu nennen?! Einen oder eine Vertraute. Dass sich Tristan Brusch und Fatoni auf wundersame Weise gefunden haben, ist auch so ein Musikantenglück! Der scharfsinnige Sänger und der Meister des Zeilenbruchs. Nie Wieder Alleine ist ein Stück, das sie einfach so ihren Hörenden geschenkt haben. Im Grunde genommen ist es ein Brusch-Stück mit einem Fatoni-Part. Die typisch leicht melancholische Gitarre und das reduzierte Arrangement sind sehr bruschig. Es ist nicht zwingend ein Stück über die Freundschaft, sondern, dass das Gegenüber auch eine Flucht vom tragischen Alleinsein sein kann. Die Gemeinschaft als Ausweg vom Ausgeliefert sein mit sich selbst. Ein wunderbares, ein tolles, ein trauriges, ein andächtiges Lied. Danke für diese Freundschaft.
Ane Brun
(Ms) Ohne Leid keine Kunst. Das können sicher viele MusikerInnen bestätigen. Was für ein tragisch-schönes Talent von so vielen Menschen, dass sie diese Phasen in Musik umwandeln können. Leid kann vermissen sein, Leid kann auch Sehnsucht sein. Wenn das Gesuchte nicht eintritt. Darüber singt Ane Brun in ihrer aktuellen Single Hold Me. Es geht ihr um das in uns allen wohnende, große Bedürfnis nach Nähe. Jemandem in den Arm nehmen. Auch zärtliche Berührungen. Eine Art des Zuhauseseins. Geborgenheit. Nicht nur, dass es zum Song ein großartiges Tanz-Video gibt, sondern auch das Arrangement ist ja umwerfend. Reduziert-elektronisch nimmt es Fahrt auf und wird immer größer, dichter, intensiver. Zudem zeigt die Norwegerin, wie unglaublich schön sie singen kann. Dieses Stück ist auf so vielen Ebenen bemerkenswert - kaum auszuhalten! Am 6. November erscheint I Thought We Were The Same und dürfte großartig werden!
Mädness
(Ms) Wenn es auf diesem Track „Ha“ macht, ist alles klar. Oh, man. Wie gut ist es bitte, dass sich Mädness wieder meldet?! Klar heißt das Stück und es ist das erste Musiklebenszeichen seit einiger Zeit. Er ist zwar mit seinem Podcast und auch mit seinem Bruder unterwegs. Aber neue Musik gab es länger nicht. Egal. Die Zeit des Wartens ist vorbei. Lässig auf einem großen Liegestuhl drehend zeigt der Hesse wieder, was es bedeutet, heute Rapmusik zu machen. Diese Ehrlichkeit, dieses mit-sich-ins-Gericht-gehen. Hier wird nicht draufgehauen, hier wird stets in den Spiegel geschaut. Dazu stets ein lässiger Beat, doch insgesamt macht der Song auch recht melancholisch. Doch das Leben bringt immer viele Täler mit sich. Davon ist auch Mädness nicht gefeit. Und er spricht, rappt drüber. Genial! Die Hoffnung ist groß, dass da noch mehr kommt. Danke.
Get Well Soon
(Ms) Es ist eine vielleicht etwas schräge Aussage, aber: Wenn Get Well Soon läuft, gibt es durchaus immer viel dazu zu lernen. Sei es Seneca oder die Beschäftigung mit Alpträumen. Auf seiner neuen Platte Séance, die am 30. Oktober erscheinen wird, beschäftigt er sich mit KI. Aus der ursprünglichen Idee, sie mit in den Schaffensprozess mit einzubeziehen, wird ein Album über Künstliche Intelligenz, die ja bekanntermaßen weder künstlich noch besonders intelligent ist. Für Konstantin Gropper gleicht die Nutzung von KI der Beschwörung einer dunklen Macht. Beschworen wird auch viel auf der neuen Single Holidays In Lily Dale. Hier kommt der Lernaspekt: Die Gemeinde Lily Dale im Bundesstaat New York ist ein Epizentrum für Spirituelle jeglicher Couleur. Immer wieder meinten Menschen, dort Kontakt zu Toten aufgenommen zu haben. Das mag gruseln. Genauso wie das neue Stück. Wieder sehr cineastisch und düster arrangiert. Genauso wie an diesem eigenartigen Ort geschieht auch auf dem neuen Track viel hinter vorgehaltener Hand. Ein Stück über einen Ausflug dorthin, wo es etwas anders zugehen mag. Genial gelungen!
25.01.2027 - Zoom, Frankfurt
26.01.2027 - Karlstorbahnhof, Heidelberg
27.01.2027 - Gloria, Köln
28.01.2027 - Sputnikhalle, Köln
29.01.2027 - Felsenkeller, Leipzig
30.01.2027 - Faust, Hannover
31.01.2027 - Huxleys, Berlin
02.02.2027 - Ampere, München
03.02.2027 - WUK, Wien
04.02.2027 - ARGE, Salzburg
05.02.2027 - Manufraktur, Schorndorf

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