Dienstag, 2. Dezember 2014

Der große musikalische Rückblick 2014, Teil 2: It's hard to be a lover...

(cg/ew) Und es geht schwungvoll weiter am zweiten Tag unseres großen Jahresrückblicks aus euren Federn! Wieder meldet sich ein Leser zu Wort, der selbst Musik macht und von dem wir noch viel erwarten können (zu gegebener Zeit hier mehr dazu). Emanuel aus Siegen hat sich Gedanken gemacht und teilt mit uns seine persönlichen Highlights aus 2014:


Bestes Album: Damon Albarn – Everyday Robots

Bei diesem Mann weiss ich wirklich nicht, wo ich mit den Lobeshymnen ansetzen soll. Damon Albarn
ist einer der besten Songwriter unserer Zeit! Auf seinem ersten „offiziellen“ Soloalbum kommt auch
endlich zur Geltung, was sich bei den Gorillaz teilweise hinter trashigem Synthie-Pop versteckt:
Unkonventionelle Arrangements und Instrumentierungen gepaart mit ausgefeilten Melodien.
Albarns Songs sind von einer unaufdringlichen Intimität geprägt, unterstützt und geleitet von seiner
angenehm ruhigen Stimme. Melancholisch, erinnernd, zeitkritisch und verträumt innehaltend – was
der Workaholic und Globetrotter auf seinem Album zusammenträgt, ist das vielleicht persönlichste,
was er bisher vertont hat. Eine zugrundeliegende düstere Romantik zieht sich als roter Faden durch
die Platte, welche weitestgehend von Klavier, Gitarren und Elektrobeats geprägt ist. Allein für die
Zeile „It’s hard to be a lover when the TV’s on and nothing in your eyes“ hätte ich mir dieses Album
gekauft.




Größte Überraschung: Pixies – Indie Cindy

Allen Negativbeispielen an Reunionen zum Trotz, weiss die neue Platte der Pixies durchaus zu
überzeugen. Den schlechten Rezensionen der gängigen Musikmagazine, die Pixies hätten ihren Reiz
verloren, kann ich nur widersprechen. Wem es möglich ist, diese Band nicht an zwei, drei Songs und
einer längst vergangenen Musikepoche festzumachen, der kann sich auf ein richtig gutes Indie
Gitarrenrock Album mit feinen, eingängigen Melodien freuen.

Quelle: Wikipedia


Bester Song: Beatsteaks - Gentleman of the year




Einfach eine unfassbar gute Melodie, die tagelang hängen bleibt. Beatsteaks – cool wie immer. Leider
kann das Album das Niveau der Single nicht halten. Und damit größte Enttäuschung -

Größte Enttäuschung: Beatsteaks – Beatsteaks

Album hält leider nicht, was die Single verspricht. Lediglich zwei Songs, die etwas bewegen. Der Rest
plätschert so dahin.


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