Freitag, 22. Juli 2011

"Foster, Fink & Pontius" wäre auch ganz nett gewesen - sagt die Presse

(nvh) Sie sind in aller Munde. Man spricht darüber. Sie sind sogar für zwei MTV Music Awards nominiert. Klar die Rede ist natürlich von "Foster The People" und ihrem Debütalbum "Torches". 
Es ist unglaublich, wie stark man steigen und fallen kann in der heutigen Welt. Hast du es geschafft auf dich aufmerksam zu machen und es gefällt der Welt, dann spielst du ganz schnell ganz oben mit. Dazu wird dann deine Biographie noch ein bisschen aufgearbeitet und zurechtgestrickt wie hier:

"Jahrelang schlug er sich in Hollywood mit billigen Jobs durch... Nach diesem schwungvollen Album dürfte Mark Fosters Tage als Pizzafahrer wirklich nur noch eine ganz schwache Erinnerung sein." (dpa/21.07.2011)

Samstag, 16. Juli 2011

Der Lebenszyklus von Reisen. 5 Songs.

Ich packe meinen Koffer. Das Wichtigste? Klar, Musik. Warum? Musik selbst ist eine Art Reise, nur ohne sich fortzubewegen. Musik ist eine einheitliche Währung, sie wird überall akzeptiert.
Reisevorbereitungen können anstrengend sein. Sind die Pflanzen und Haustiere versorgt, ist der Reisepass verlängert worden, muss man noch zum Impfen? All diese und noch vielmehr Fragen kommen in dieser Phase auf. Dennoch überwiegt die Vorfreude.

Montag, 11. Juli 2011

Lieber Fred Durst, du bist ja immer noch der Alte. Ein persönlicher Brief.

(mb) Lieber Fred Durst,
Vorfreude ist meist die schönste Freude, nach mehrmaligen Hören von der "Gold Cobra" LP weiß ich nun auch wieso. Nach schier endlose Verzögerungen hast du mit deiner Band Ende Juni euer neues Album veröffentlicht. Trägst du eigentlich dein rotes Baseball Cap immer noch nach hinten? Wundern würde es mich nicht, musikalisch ist ja fast alles noch beim Alten. Deine Reime lassen mich, wie du zu sagen pflegst, jedoch kälter als das Wetter in Sibirien.

Samstag, 9. Juli 2011

Steaming Satellites. Kein Motivationsproblem. Fußballweisheiten und Olli Kahn mit inbegriffen.

(mb) Die Jugend sei nicht ausdauernd genug, zu schnell beklage Sie ihr Leid, zu oft sei Sie kampflos, wenn gesteckte Ziele nicht auf Anhieb erreicht werden. Man stecke zu schnell den Sand in den Kopf, konstatierte einst ein weiser Fußballphilosoph, während ein anderer namens Oliver Kahn, seineszeichens neuerdings Motivationskünstler, mit ehrgeizig formulierten Worten seine neue Stiftung vorstellte, die die Baustelle des jugendlichen Schlendrians bekämpfen möchte. Glücklicherweise hat das aus dem Salzburger Land stammende Quintett der Steaming Satellites kein Motivationsproblem.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Bilderserie "Music and mud" via The Big Picture

The Big Picture - Music and mud
(nvh) Nur kurz, weil es so schön zum Festival Thema von vor  zwei Wochen passt.

Von der Boston Globe gibt es das relativ bekannte Projekt "The Big Picture", bei dem Photojournalisten besondere Fotos von besonderen Ereignissen machen - und das all around the world. Die Themen sind stets aktuell und die Motive immer sehr gut gewählt.

Das Projekt von heute zeigt das Glastonbury Festival 2011, das vom 22. bis 26. Juni andauerte und, wie viele Festivals, feucht-fröhlich vonstatten ging. Da bekommt man doch gleich wieder Lust so früh am morgen oder? Die ganze Serie mit allen Fotos findet ihr hier. 

Dienstag, 28. Juni 2011

„Achtung Grauzone“ – Der gemiedene Weg der Provokanz

(lp) Die vielbesagte und sagenumwobene Generation Y. Flexibel soll sie sein, zielgerichtet auch. Eine Generation für alle? Für alle, die unzählige Meinungskanäle nutzen und im Optimalfall dadurch auch ihre Meinung weiterentwickeln. Wirklich? Nein!

Mittwoch, 22. Juni 2011

live moments: love vs. job and the heart in between

(nvh) Wer kennt das nicht: man steht auf einem Livekonzert, egal ob in einer Location für 100 oder 100.000 Menschen, und plötzlich kommt ein Moment auf, in dem man zu sich selbst spricht und neurotisch reflektiert: "Yeah... das ist einfach geil".