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| Quelle: flaticon.com / Shuvo.Das |
Und dann immer noch nicht mit der Linken zusammenarbeiten wollen. CDU, wach auf! Was bleibt denn? Oder wollt ihr wirklich eine Regierung der AfD in Sachsen-Anhalt tolerieren?! Wer steht denn für die Demokratie?! Wenn ihr es noch seid, zeigt es!
11.11.2026 Leipzig, Conne Island
12.11.2026 München, Strom
13.11.2026 Darmstadt, Centralstation
14.11.2026 Dortmund, FZW
18.11.2026 Bremen, Schlachthof
19.11.2026 Köln, Kantine
20.11.2026 Münster, Sputnikhalle
21.11.2026 Hamburg, Uebel & Gefährlich
26.11.2026 Erlangen, E-Werk
27.11.2026 Wien, Flucc
28.11.2026 Berlin, Festsaal Kreuzberg
Warhaus
(Ms) Dieses Stück ist derart grandios, so unfassbar gut gemacht - auf allen Ebenen! Ebene 1: Der Ausgangspunkt. Maarten Devolderes aka Warhaus wollte immer schon ein Schlaflied schreiben. Mit The Baby hat er es nun gemacht. Ebene 2: Mit diesem neuen Stück schlägt der Musiker eine enorm elektronische Spielrichtung ein, die so noch nicht zu hören war. Ebene 3: Das Video zum Track! Ja, lasst mal diese Spotify-Geschichte für einen Moment weg und nehmt euch diese gut zweieinhalb Minuten. Wie der Musiker da steht in schwarz/weiß und „nur“ zwei Socken an den Händen bespielt. Phantastisch zu einem derart unruhigen, basslastigen Track. Klar, wer dazu einschläft, hat vielleicht ganz andere Probleme oder lange nicht geruht. Diese Single ist ein Meisterwerk! Mitreißend, elektrisierend, druckvoll, unaufhaltsam, ohne Durchatmer! Es ist zu wünschen, dass da bald noch mehr kommt!
Nodfeld
(Ms) Wie krass der Traum vom Fliegen vor über hundert Jahren wohl gewesen sein muss. Etwas völlig Unvorstellbares. Super gefährlich. Total unbegreiflich. Mysteriös. Verrückt. Doch Menschen haben weiter dran geglaubt, mal wie ein Vogel zu sein. Und es in maschineller Hinsicht auch geschafft: Fliegen. Zu einem sanften Flug hat Nodfeld den passenden Track am Klavier geschrieben. Logischerweise heißt er Flight und nimmt uns Hörende sanften Schrittes mit in die luftigen Höhen. Erst der Absprung, dann das Treiben. Ohje, auch ein paar Turbulenzen. Aber eines ist klar: Die Sicht von hier oben ist unvergleichlich. Diese Emotion hat der Pianist mit diesem Stück wirklich sanft, toll und wunderschön eingefangen. Am 18. September gibt es dann mehr davon, dann erscheint seine neue Platte mit dem tollen Titel … .
Funsover
(Ms) Das herrlich Erwartbare bei Shoegaze ist ja, dass es immer irgendwann in einem Song aus den tragenden Gitarrenflächen ausbricht. Irgendwie ist es schon ein recht vorhersehbares Genre. Aber es verliert zum Glück auch nicht an Magie und Lust einzutauchen. Funsover aus Berlin ist ein neues Quartett im Shoegaze-Gewimmel und hat mit Ten eine wunderschöne Single am Start, die vor einigen Tagen erschien. Schwere Gitarren, die sehr schöne, tragende Stimme auf der einen Seite und gegenüber Bass und Schlagzeug, die alles zusammenhalten. Viel Gefühl, viel Energie und natürlich auch großartige, ausbrechende Momente!
Muff Potter
(Ms) Drei Singles. Darauf hat sich wohl die Musikbranche geeinigt. Drei Singles müssen es sein, bis ein neues Album irgendwann erscheint. Danach keine neue Single mehr. Vielleicht noch ein Livemittschnitt. Weil dann ja die Tour. Die dritte Dingle, bevor am 18. September Klepto erscheint, heißt Engelstränen Im Abendlicht und damit hauen Muff Potter noch mal richtig einen ins Universum! Ein Song, der nur eine Richtung kennt: nach vorn, nach vorn, nach vorn. Kein Break, kein Durchatmen, es muss knallen. Denn die Rahmenbedingungen sind mies. Es gib keine Pausen mehr. Der Stein ist längst ins Rollen geraten. „Das Geld liegt auf der Straße / Und ich, ich bin daheim / Was soll das für ein Land sein / In dem fast nie die Sonne scheint.“ Sind das nicht die Zeilen, für die wir alle diese unglaublich Band lieben?! Auf jeden Fall. Was freue ich mich auf diese Platte und die anschließende Tour!
12.11.2026 München, Strom
13.11.2026 Darmstadt, Centralstation
14.11.2026 Dortmund, FZW
18.11.2026 Bremen, Schlachthof
19.11.2026 Köln, Kantine
20.11.2026 Münster, Sputnikhalle
21.11.2026 Hamburg, Uebel & Gefährlich
26.11.2026 Erlangen, E-Werk
27.11.2026 Wien, Flucc
28.11.2026 Berlin, Festsaal Kreuzberg
Cava
(Ms) Ja, JA, JAAA! Haltet euch fest. Oder nein! Stellt euch besser hin. Und bevor diese Single ertönt, besser schon mal die Hüften ölen. Denn M42 von Cava geht direkt so richtig los. Die Gitarren kennen hier kein Pardon, scheppern direkt ins Ohr und machen keinen Halt! Das ist ja auch das Geile bei diesem Duo: Die Geschwindigkeit ist sehr hoch, die Dringlichkeit auch. Im Track geht es um das Dasein in irgendeiner Buslinie von A nach B. Kennt man die Menschen vor oder hinter sich? Auf dem Dorf bestimmt, doch da fährt er ja kaum. In der Großstadt verliert es sich schnell zwischen den zigtausend Menschen drumherum. Nicht mal drei Minuten knallt dieser Song aus den Lautsprechern. Das sollte lang genug sein für Pogo, oder?! Eben! Ihr drittes Album Good Luck veröffentlichen die Berlinerinnen am 27. November!
The Belgian Blue
(Ms) Es gibt Lieder, die brauchen Zeit. Hier ist so eins. Geht zumindest mir so. Elderflower von The Belgian Blue nimmt mich nicht ab dem ersten Takt mit. Aber da liegt etwas in der Musik, das mich neugierig macht. Was kommt noch? Packt es mich oder skippe ich irgendwann? So viel sei gesagt: hat mich noch gepackt. Zum Einen, weil die tolle Stimme eine gewisse Sehnsucht ausgelöst hat. Das ist schön. Und dann nimmt der Track doch Fahrt auf, bleibt nicht in seinem folkigen Gewand. Mehr Gefühl, mehr Energie, die E-Gitarren entwickeln mehr Kraft, je weiter das Lied geht. Es entfacht auf einmal einen tollen Sog, in den ich mich gern mitreißen lasse. Am 25. September erscheint mit For Wards Weight / Summersweepers eine Doppel-EP der österreichischen Band, die noch mehr zauberhafte Lieder mit sich bringen.

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