Mittwoch, 18. Dezember 2019

Adventskalender, Türchen 18: No King. No Crown. Aber ein Jahresrückblick!

Bild: https://calico-pye.livejournal.com/
(sb) Für mich persönlich ist No King. No Crown. die Entdeckung des Jahres! Ich hatte vorher noch nie etwas von der Band gehört, in den vergangenen zwölf Monaten ist sie mir jedoch sehr ans Herz gewachsen. Die bisher erschienenen Tonträger sind Stammgast im CD-Player, der mp3-Player ist voll mit Tracks der Dresdner und auch live konnte mich NKNC voll und ganz überzeugen.

Entsprechend erfreut war ich, als René Ahlig, Sänger und Songschreiber der Band, sich bereit erklärte, sich an unserem Adventskalender zu beteiligen und uns (und natürlich Euch!) seine Favoriten des Jahres zu präsentieren. Für uns als kleiner, unabhängiger und nicht kommerzieller Blog ist es immer wieder großartig, wenn sich Künstler für unseren Support revanchieren; deswegen: Vielen Dank, René!



Alben des Jahres 2019:

Platz 3:
Dermot Kennedy – Without Fear
Schon bevor es vor einem Monat rauskam, war ich mir sicher: „Das wird meine Platte in 2019!“. Leider haben die vielen Singles vorher mehr versprochen und die restliche 3-4 neuen Songs dienen eher als Lückenfüller – so meine Meinung. Dennoch hat dieser Künstler mich in diesem Jahr sehr in den Bann gezogen und will dieses Album nicht missen. Gerade wegen Songs wie „Moments passed“ oder „Lost“. Für Folkpop und Singersongwriter Fans defintiv ein Album, was am Plattenspieler nicht vorbeigehen sollte, denn die Art wie Dermot in der Produktion immer wieder in den R’n’B Bereich abdriftet ist einzigartig und wunderschön.


Platz 2:
Sam Fender – Hypersonic Missiles
Bruce Springsteen? Nein, Sam Fender! Unglaublich guter E-Gitarrensound trifft hier auf eine so markante Stimme, dass man den jungen Briten schwer wieder aus dem Kopf bekommt. Ich verfolge ihn jetzt seit knapp 2 Jahren und habe lange auf ein Album gewartet. Da es ja momentan auch angesagt ist, nur Singles auf Spotify und Co. zu veröffentlichen, habe ich gar nicht mehr mit einer richtigen Platte gerechnet. Tadaaa – ein Meisterwerk!


Platz 1:
RY X – Unfurl
Eines der Ziele, die wir bei No King. No Crown. verfolgen, ist Akustikmusik mit Electronica zu verbinden. Und es gibt in diesem Jahr keinen Künstler, der das besser schafft als RY X.
Minimalistische Beats, atmosphärische Flächen und eine Stimme, die man kein zweites Mal hört – der Mann hat einen unglaublichen Stimmumfang. Mittlerweile mehrmals live gesehen und gerade zu diesem Album sehr zu empfehlen! War gleichzeitig auch das beste Konzert, auf dem ich 2019 war.



Songs des Jahres 2019:

Platz 3:
Provinz – Neonlicht
Ich bin, was deutschsprachige Musik angeht, wirklich schwer zu überzeugen, aber was die Jungs bisher rausgebracht haben, gefällt mir gut. Habe sie auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg für ein kleines Set gesehen und denke, dass das ein tolles Album wird, was sie im Frühjahr 2020 veröffentlichen werden (hier also schon mal ein Geheimtipp).


Platz 2:
Kummer – 9010
Witzigerweise kam heute der Spotify Rückblick 2019 raus und hat mich an alle Songs erinnert, die in meiner Heavy Rotation in den letzten 12 Monaten liefen. Da ich keine Lieder der Alben des Jahres nehmen mag, bekommen hier ein paar andere Songs ihren Platz: Kummer.
Als im Herbst die erste Single des Kraftklubs Frontmanns kam, hatte ich Hoffnung, dass „Radio-Rap“ auch mal wieder cool werden könnte. Leider ist das der beste Song der Platte, macht ja aber nix. Hört mal rein!


Platz 1:
Sam Fender – Will We Talk
Ok, ich würde lügen, würde ich einen anderen Song wählen. Es ist Sam Fender. Dann nun doch Doppelbelegung J



Bestes Live-Erlebnis 2019:

RY X – super klarer Sound. Stimme schwebte schön über allen Instrumenten. So mag ich das!


Geheimtipp für 2020:

Neben Provinz habe ich gar nicht auf dem Schirm, wer sich bisher mit neuer Platte angemeldet hat.
Novaa bringt wohl ein neues Album raus und ich bin außerdem gespannt in welche Richtung das neue Oh Wonder-Album geht. Lassen wir uns mal überraschen, was in 2020 so passiert.
No King. No Crown. will wohl ein paar Songs aufnehmen ;)


Und so klingt No King. No Crown:




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