Freitag, 16. Dezember 2016

Adventskalender, Türchen Nummer 16: Der Blick in die Glaskugel II

jenaer-fotoclub.de
(ms) Bei der Überschrift ist es nur logisch unseren kleinen Ausblick für kommendes Jahr um einen weiteren Teil zu erweitern. Nächstes Jahr wird also heiß, ganz heiß!

Waving The Guns - Eine Hand bricht die andere

Milli Dance, Admiral Adonis, Dub Dylan und Doktor Damage sind Waving The Guns aus Rostock. Sie sind bei unserem Lieblingslabel Audiolith unter Vertrag und treten ausschließlich maskiert auf. Sie machen Rap mit klarer antifaschistischer Haltung. Sie hauen textlich gerne mal voll auf die zwölf oder darüber hinaus, denn der Feind ist hinlänglich bekannt. Entweder ein AfD-Anhänger, Fascho oder ein mieser MC. Ihr erstes ganzes Album "Totschlagargumente", das nicht mehr als Mixtape zu verstehen ist, läuft bei mir auf Heavy Rotation. "Schrotgewehr", "Tageslicht" oder "Gartenzaun" sind einfach episch. Um so besser die Ankündigung, dass im Januar der zweite große Streich erscheint mit dem einprägsamen Titel: "Eine Hand bricht die andere". Weißte Bescheid. Die ersten Reinhörer sind schon draußen und es folgt eine ausgiebige Tour. Unbedingt hingehen! Live wird alles weggeflext, was muss!



27.01 - Berlin - SO36
28.01 - Rostock - M.A.U. Club
03.02 - Jena - Kassablanca
04.02 - Hamburg - Uebel & Gefährlich
10.02 - Hannover - Indiego Glocksee
11.02 - Würzburg - Kellerperle
18.02 - Leipzig - Conne Island
24.02 - Oberhausen - Druckluft
25.02 - Saarbrücken - Mauerpfeiffer
03.03 - Göttingen - Kino Lumière
04.03 - München - Feierwerk/Kranhalle
11.03 - Heidelberg - Karlstorbahnhof
18.03 - Münster - Gleis 22

Cairobi - Cairobi

Sie kommen aus London, doch die Wurzeln der vier Musiker, die sich Cairobi nennen, liegen in Mexiko, Frankreich und Italien. Der südlich-sonnige Einfluss des Gemüts gepaart mit der Wuseligkeit der britischen Hauptstadt lässt einen Sound entstehen, der wirklich schwer zu beschreiben ist. Psychedelischer Indie-Grunge? Puh, Synthies, Gitarren und Atmosphäre muss in die Beschreibung auch noch rein. Als ich ihre Single "Lupo" des kommenden Debuts zum ersten Mal hörte, fielen mir sofort die frühen Portugal. The Man ein, deren Musikrichtung auch nicht so einfach in Worte zu fassen ist. Auf dem selbstbetitelten Erstling sind elf wahnsinnig starke Songs zu finden, die den Hörer unmittelbar in den Bann ziehen. Selten hat mich eine Band so schnell gepackt. Es macht einfach Laune, ihnen zuuhören. Am 27. Januar wird veröffentlicht und wir liefern eine Rezi plus Tourdaten nach! Name bitte merken! Hier die Single samt schönem Video:



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen