Donnerstag, 3. November 2016

Robbie's Heavy Entertainment Show

(sf) ROBBIE WILLIAMS ist eine geile Sau. War er schon immer, ist er und wird er wohl auch immer bleiben - und das sag ich als Kerl! Dem verzeihe ich gerne, dass die letzten Alben eher durchschnittlich waren ("so lala" würden Blumentopf wohl dazu sagen) und doch für die ein oder andere Enttäuschung sorgten, aber am Freitag (04.11.) meldet er sich nach einem erneuten Ausritt in die Swing-Ecke mit dem zurück, was er am besten kann: mit "The Heavy Entertainment Show".

Der Erfolg scheint ohnehin garantiert, denn bislang veröffentlichte ROBBIE WILLIAMS elf Nummer-Eins-Alben in Folge in Großbritannien, was zuvor lediglich Elvis Presley gelungen war. Sein letztes Solo-Nummer-Eins-Album „Swing Both Ways“ war außerdem das tausendste Nummer-Eins-Album in der Geschichte der UK Charts. In Deutschland erreichten die letzten acht Studioalben die Spitze der Offiziellen Charts, außerdem zwei Greatest Hits- und ein Live-Album. Die neuen Songs für "The Heavy Entertainment Show“ entstanden in Zusammenarbeit mit Guy Chambers, John Grant, Rufus Wainwright, Brandon Flowers (The Killers), Ed Sheeran und Stuart Price – und, von „oben“, Serge Gainsbourg und Sergei Prokofjew.

Quelle: metro.co.uk
ROBBIE ruht sich dabei aber keinesfalls auf seinen Lorbeeren aus, sondern gibt mitunter richtig Gas wie zu besten Zeiten: Tracks wie "Mixed Signals", "Love My Life", "Motherfucker" und "David's Song" sind heiße Anwärter auf einen Stammplatz auf dem nächsten Greatest Hits-Album und auch der Titeltrack, sowie der erste Single-Release "Party Like A Russian" manifestieren die Position des Briten auf dem Pop-Thron. Wenn man sich den ehemaligen vermeintlichen Take That-Clown in Erinnerung ruft, so ist es jedes Mal von Neuem erstaunlich, wie stringent sich ROBBIE nach seinen Medikamenten-, Alkohol- und Drogenexzessen Ende der 90er Jahre gefangen und an die Spitze zurückgearbeitet hat.

Heute ist er Unicef-Botschafter und strotzt gerade so vor Kreativität: "The Heavy Entertainment Show" ist ein ungemein abwechslungsreiches Album, das von gefühlvollen Balladen, über melodische Pop-, bis hin zu gitarrenlastigen Rocksongs das komplette WILLIAMS-Spektrum in Reinkultur abbildet. Der elektronische Ausflug bei "Sensitive" fällt dabei leider negativ auf, aber so lange das nicht Überhand nimmt und zur Gewohnheit wird, darf er solche Experimente gerne mal wagen.

Fazit: Wem ROBBIE nicht komplett zuwider ist, der dürfte das neue Album lieben. Ich tu es auf jeden Fall und werde sicher meinen Beitrag zur nächsten Nummer 1 leisten. Ihr auch?

Die Tourdaten liefern wir gerne nach, sobald die 2017er-Termine feststehen...






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