Donnerstag, 25. Februar 2016

Herrenmagazin live im FZW

Herrenmagazin im wundervollen FZW
(ms) Herrenmagazin live ist immer wieder ein Genuss. Hier die wichtigsten Eckdaten:
  • Das FZW in Dortmund war für einen Mittwochabend gut gefüllt, was leider dazu führte, dass der einzige Mensch an der Bar viel zu tun hatte und die dürstende Schlange davor immer länger wurde.
  • Ein herrlicher Mix des Publikums. Natürlich war das Ottonormalindiepublikum vertreten, sowie Besucher zwischen 20 bis ca. Ende 40. Das machte eine gute Mischung und ergab ein aufmerksames, humorvolles, textsicheres und respektvolles Publikum.
  • Als Support legte der spätere wohlig in die Band integrierte Keyboarder Albrecht Schrader los. Dieser bringt am 18.3 seine erste EP "Leben in der Großstadt" raus. Soviel kann man sagen: Unbedingt kaufen! Allein sich selbst begleitend spielte er eine angenehme Mischung aus Jazz, Chanson und Popmusik mit großem textverarbeitendem Talent dahinter! Zwischendurch wusste er mit pointierten Ansagen das Publikum auf seine Seite zu ziehen.
  • Die traurige Nachricht zuerst: Herrenmagazin haben vor ein paar Wochen angekündigt, dass dies ihre vorerst letzte Tour sein wird, am Ende des Jahres folgt eine längere Bandpause. Zum Glück mit der Versicherung, dass sie sich nicht auflösen. Es ist ein weiterer Anlass, diese Band dieses Jahr unbedingt nochmal live zu sehen. Es lohnt sich so so sehr!
  • Manchmal hat man einen komischen Eindruck. Beispiel: Man findet das letzte, aktuelle Album nicht ganz so gut wie die Vorgänger. Dann sind die Erwartungen an das Konzert gemischt. Leichte Zweifel und Hoffen auf die großen Hits von "früher". Alles egal. Bei Herrenmagazin ist das alles egal.
  • Es folgten ohne Reihenfolge in etwa: 1000 Städte, Regen, Lnbrg, Sippenhaft, Landminen, Geröll, Erinnern, Alle sind so, Keine Angst, Halbes Herz, Gärten, Es reißt mich zusammen...
  • Auf die Bühne kommend sprudelt aus den vier Nordlichtern eine große Portion Bock unbedingt diese Tour zu spielen. Das herrlich sympathische ist, dass sie alle zusammen nicht mal perfekte Musiker sind. Vielleicht wollen sie es auch gar nicht sein. Dass Deniz sich bei "Sippenhaft" dann halt vertan hat, macht es locker, angenehm, menschlich. Stark irgendwie. Groß gefeiert wurde zudem, dass Paul am Tag vor Tourauftakt (endlich) seine Diplomarbeit abgegeben hat. Über Thema und Studiendauer wurde einvernehmlich geschwiegen. Es gab Schnaps auf der Bühne zwischen Bier und Lachern. Diese Band muss das Publikum nicht mehr auf ihre Seite ziehen. Mit Kauf des Tickets ist das schon lange im Voraus geschehen. Am liebsten möchte man Torben, Deniz, Rasmus und Paul mit nach Hause nehmen. Oder jeden Tag mit ihnen auf Tour sein. Herrlich!
  • Liebe Band, liebe Herrenmagazin: Gönnt euch eine schöne Pause und kommt dann stärker denn je zurück und jetzt rockt bitte diese Tour in Grund und Boden. In diesen Städten:
25.02. Osnabrück - Kleine Freiheit
26.02. Trier - Exhaus
27.02. Freiburg - Schmitz Katze
29.02. Stuttgart - Schocken
01.03. Erfurt - Museumskeller
02.03. Dresden - Scheune
03.03. Potsdam - Waschhaus
04.03. Kiel - Orange Club
05.03. Lingen - Schlachthof



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