Montag, 8. Dezember 2014

Der große musikalische Rückblick 2014, Teil 8: Der beste Drummer der Nation schaut zurück!

Quelle: gstatic.com
(ms/tn) Heute beehrt uns wirklich ein kleiner Promi der deutschen Indie-Szene, es ist niemand geringeres als Tim Neuhaus, der mir dieses Jahr beim Traumzeit Festival aus der Patsche geholfen hat. Neben seiner Tätigkeit als Solo-Musiker mit seinem Cabinet hat er für das Marcus Wiebusch-Album nicht nur getrommelt, sondern auch produziert. In den letzten Wochen war er als Drummer und Gitarrist bei der großen Hallen-Tour von Clueso mit in der ersten Reihe.
So ein Jahresrückblick ist natürlich besonders schwer, wenn man selbst Teil von vieler verschiedener Musik ist, aber glücklicherweise geht Tim hier noch tiefer in unterschiedliche Genres und es ist nur zu empfehlen, die Videos anzuklicken!

Lieblingsalbum 2014:
Jason Feathers – De Oro
Ich kann kein Lieblingsalbum haben, welches eh in aller Munde steckt. Das war schon immer so. Deshalb mein Geheimtip 2014: Jason Feathers. Ein weiteres Nebenprojekt von Bon Iver´s Bandleader Justin Vernon & Rapper Astronautalis. Er erinnert mich daran warum ich Indie-Pop so liebe & selber mache. Aufgrund dieses Albums liebe sein Bon Iver & Volcano Choir Projekt noch 10mal mehr, da dieses hier einfach so ganz anders ist. Man hört ihn heraus, seine ähnliche Instrumentierung, aber sie funktioniert in diesem empörend-kreativen „Hipster-Hop“- Kontext phänomenal.


Lieblingssongs 2014
1. Platz: 
Chorus Grant – Godplans
Ich liebe das letzte Album von Chorus Grant so sehr, weil ich glaube hier seit den Dirty Projectors wieder jemand neues gefunden zu haben, der ohne Kompromisse seine Stärken bündelt und damit eine ganz eigene Kraft & Stimme entdeckt und entwickelt hat. Originell. Fast jeder Song. Godplans ist nur einer von vielen Songs, die mich extrem berühren. Ab und zu denkt man: ja, den Sound, diesen Style kenn ich doch, aber gerade bei mehrmaligem Hören fällt mir auf, dass es trotzdem SO noch nicht dagewesen ist. Verzaubernd.


2. Platz: 
Bombay Bicycle Club – It´s alright now
Bei denen könnte ich stundenlang tanzen. Bei allen Alben. Ich vergesse mein Geschlecht. Es ist erhebend. Songs, wie ich sie vielleicht gerne von Coldplay weiter gehört hätte.


3. Platz:
Martin Gallop – Something to cry about
Martin ist ein Freund von mir. Ich bin stolz auf seinem neuen Album als Percussionist und Drummer mit dabei zu sein. Auf seinem Album gibt es Songs, die Knoten lösen und du einfach losheulen kannst. Auf Kommando. Besonders wegen des Textes bei diesem Song. Das Album begleitet mich schon das ganze Jahr.

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