Samstag, 13. Dezember 2014

Der große musikalische Rückblick 2014, Teil 13: Von Punk, Pop und Pubertät!

Quelle: blog.inautomotive.com
(ms/td) Kennt sich hier eigentlich irgendjemand mit Inklusion, Schulpolitik und deren Umsetzung aus? Jetzt mal als kleine intellektuelle Anregung aus der Hüfte geschossen?! Wirklich nicht?!
Natürlich! Timo, der uns letztes Jahr bereits mit seinen Worten und Meinungen beehrt hat. Als Kind der sauerländischen Grendgegend und mit neuer Wahlheimat Münster (Westfalen!) geht auch seine neue Karriere als Texter und Gitarrist seiner Band steil nach oben. Doch wir wollen ihn selbst schreiben lassen. Liebe Luserinnen und Luser, Vorhang auf für Timo:

Lieblingsalbum 2014
Grand Griffon – Mattachine



Letztes Jahr schrieb ich, dass ich über Turbostaat wieder den Weg aus dem John Mayer (trotzdem noch bekennender Fan!)- Gitarrenpop Universum  hin zu meiner „Jugend“, den härteren Tönen gefunden habe.



In ebendieser Jugend hatte ich eine Band erlebt, die mich völlig umgehauen hatte, namentlich Escapado. Leider haben die es nicht lange gemacht. Jahre ist mir nicht klar gewesen (Schande über mich), dass der Sänger ein anderes Projekt hat: Grand Griffon. Dieses Jahr kam bei Zeitstrafe die zweite Platte der Band raus. Als ich dieses Jahr reingehört hab, war ich extrem beeindruckt. Schnelle, laute Drums, raue Gitarren, Shouts und geradliniger Gesang. Das Album ist sofort da und lässt einen nicht los bis zum Ende. Diese Texte! Niemand kann so glaubhaft in Selbstmitleid versinken, ohne dass es kitschig wird. Und noch etwas: Nachdem mich die Jungs von Captain Planet dieses Jahr mit einem neuem Album im Stich gelassen haben, freut mich das Feature mit ebenderen Sänger Jan Arne von Twistern umso mehr! Escapado ist tot, lang lebe Grand Griffon (oder so...) Einzig: Ein paar mehr Auftritte wären nett. Also los!

Top 3 Songs 2014

3. Platz: Element of Crime – Lieblingsfarben und Tiere
 Titelsong des diesjährigen Albums, zu dem auf diesem hübschen Blog schon eine schöne Kritik existiert, der ich nichts hinzufügen kann. Höchstens eine Textzeile:  „Die Emails und die Kurznachrichten kannst du zusammen mit den Excel- und Word-Dokumenten dahin tun, wo die Sonne auch an warmen Tagen niemals scheint."


2. Platz: Niels Frevert – Das mit dem Glücklichsein ist relativ
 Ganz großer Songwriter, man möchte ihn zwar in den Arm nehmen, weil er doch so traurig wirkt... ne Moment, der ist ja schon so alt wie mein Vater! Also doch nicht.  Aber die Songs sind klasse, und im Gegensatz zu seinem Labelkollegen P.Poisel (ich will ja niemanden kritisieren... der macht ja auch gute Musik, nur meine ist es nicht). Kunstvoll arrangiert, toller Text, wundervoller Refrain. Und vielleicht mit dem neuen Label auch mal erfolgreicher. Ich würde es ihm vom ganzen Herzen gönnen.


1. Platz: Grand Griffon – Siste linjer
Songtitel, die ich nicht verstehe haben ja auch bei Turbostaat Tradition. Also was soll's. Was ich aber verstehe: Grand Griffon + 1/5 Captain Planet = Geil. Ich bin da einfach gestrickt, man möge es mir verzeihen. Dieses Lied vereint die Gründe dafür, dass ich Mattachine für das beste Album 2014 halte. Es ist schnell, es ist laut, es ist nie belanglos! Und es hat Gastgesang.


[Anm. d. Rd.:  Siste linjer war leider nicht auf youtube zu finden.]


Anmerkung Timo: Frohe Weihnachten. Liebt euch. Ich tu's auch!



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